Aquarium Bodengrund Test & Empfehlungen für 2020

Aquarium-Bodengrund-Test

Der Aquarium Bodengrund macht es möglich, dass ein Becken voller Fische und Pflanzen überhaupt erst funktioniert und einen Lebensraum bietet. Das liegt daran, dass dabei Fische und Pflanzen ein Ökosystem bilden. Dafür brauchen die Pflanzen ihrerseits eine Lebensgrundlage, die ihnen der Bodengrund liefert. In unserem Aquarium Bodengrund Test haben wir uns für Sie auf dem Markt umgesehen. Das Ergebnis finden Sie in unseren Top 6. Aus diesen können Sie das beste Produkt für Ihr Becken auswählen, damit sich auch dort ein super und überlebensfähiges Ökosystem entwickelt.


Was ist das Beste Aquarium Bodengrund – Schnelle Antwort


Top 6 Aquarium Bodengrund Test

1. Tetra Complete Substrate für Aquarium

Tetra-Complete-Substrate-für-Aquarium

DasTetra Complete Substrate für Aquarium ist besonders zur Neueinrichtung eines Beckens geeignet. Dafür bringt es seinen eigenen Langzeitdünger mit. Dieser enthält kein Nitrat und auch kein Phosphat. Damit wird das Wachstum unerwünschter Algen vermieden. Für die Wasserpflanzen ist der Dünger jedoch gut geeignet, so dass sie schnell anwachsen. Damit hemmen sie ebenfalls das Wachstum von Algen.

Das Substrat besteht aus einer Sandmischung, die einen natürlichen Gehalt an Eisen aufweist. Dabei sind die einzelnen Körner so groß, dass sie das Anwurzeln der Pflanzen optimal unterstützen. Aber auch nach dem Anwurzeln werden sie für eine lange Zeit aus den Nährstoffen des Substrates versorgt.

Mit diesem Substrat lässt sich ein super Wachstum der Pflanzen erreichen, ohne dass damit das Wasser belastet wird. Tatsächlich lässt sich Pflanzenwachstum am besten mit „explosionsartig“ beschreiben. Das bedeutet aber auch, dass man sie nun sehr viel öfters kürzen muss, denn sonst überwuchern sie regelrecht das Becken.

Vorteile:

  • Unterstützt nicht den Wuchs von Algen
  • Gute Körnung
  • Versorgt Pflanzen sehr gut und für eine lange Zeit

Nachteile:

  • Das Pflanzenwachstum wird fast schon zu viel

2. JBL Bodengrund für Aquarien

JBL-Bodengrund-für-Aquarien

Der JBL Bodengrund für Aquarien besteht aus ungefärbtem Sand. Damit belastet er nicht das Wasser im Becken. Er sorgt für ein vitales Wachstum der Pflanzen. Das hilft zugleich dabei, Algen vorzubeugen. Darüber hinauslagern sich die feinen Körper sehr dicht ab. Damit verhindern sie, dass Mulm und andere Verschmutzungen einsickern können.

Der Natursand ist sehr fein und die Körner abgerundet. Damit werden die Barteln der Bodenfische, die sehr empfindlich sind, geschont. Daher eignet sich dieser Sand ideal für Panzerwelse und auch für Schmerlen. Zugleich bietet er den Wurzeln der Wasserpflanzen guten Halt.

Die Qualität des Sandes ist sehr hoch und die Körnung ist sehr fein. Auch ist er von einem natürlichen Weiß. Damit muss er aber auch ständig gesaugt werden, um Trübstoffe zu entfernen. Diese würden auf dem weißen Untergrund sonst sehr schnell auffallen.

Vorteile:

  • Ungefärbt
  • Feine Körnung
  • Ideal für Bodenfische

Nachteile:

  • Eine etwas zu hohe Qualität, auf dem weißen Sand sind Verschmutzungen schnell zu sehen

3. JBL Naturbodengrund für Süßwasser Aquarien

JBL-Naturbodengrund-für-Süßwasser-Aquarien

Der JBL Naturbodengrund für Süßwasser Aquarien kommt mit einer porösen Struktur. Diese erleichtert es nützlichen Bodenbakterien, sich dort anzusiedeln. Damit wird einem Befall mit Algen vorgebeugt. Auch entlastet es den Filter und sorgt für eine gute Wasserqualität. Darüber hinaus unterstützt er ein optimales Wachstum der Wurzeln.

Das Material ist wasserneutral und damit schonend für Fische. Auch sind die Körner abgerundet, was den Bodenfischen bzw. ihren empfindlichen Barteln zugutekommt. Darüber hinaus besitzen sie eine natürliche Speicherkraft. Damit nehmen sie einen Überschuss an Nährstoffen auf und geben ihn später bei Bedarf an die Pflanzen ab.

Die Pflanzen wachsen in diesem Boden wie wild und Bodenfische fühlen sich darin absolut glücklich. Die Körner sind jedoch ein wenig leicht und schwimmen immer mal wieder auf. Dadurch findet man sie oft auch im Filter oder aber man saugt sie mit dem Mulmsauger direkt ein.

Vorteile:

  • Guter Nährstoffspeicher
  • Beugt Algen vor
  • Verbessert die Wasserqualität

Nachteile:

  • Schwimmt schnell auf

4. Tetra Active Substrate für Aquarien

Tetra-Active-Substrate--für-Aquarien

Das Tetra Active Substrate für Aquarien besteht aus Tonmineralien. Diese sind wasserneutral und stellen eine gute Alternative zum Aquarienkies dar. Auf dem Substrat siedeln sich schnell nützliche Bakterien an, die die Wasserverschmutzung auf natürliche Weise reduzieren. Das sorgt für kristallklares Wasser und entlastet den Filter.

Bei neu eingebrachten Pflanzen fördert das Substrat die Bildung von Wurzeln. Auch gibt er ihnen zuverlässigen Halt. Darüber hinaus versorgt er sie optimal mit Nährstoffen. Das sorgt für ein üppiges Wachstum. Damit wird wiederum ein Befall mit Algenverhindert.

Die Körner sind sehr leicht. Das bedeutet, dass Wasserpflanzen mit viel Auftrieb darin auf Dauer nicht gehalten werden. Sie würden nur aufschwimmen und das Substrat gleich mit an die Oberfläche bringen. Für normale Wasserpflanzen eignet es sich jedoch ohne Probleme.

Vorteile:

  • Wasserneutral
  • Optimale Nährstoffversorgung
  • Gute Grundlage für gute Bakterien

Nachteile:

  • Wasserpflanzen mit starkem Auftrieb schwimmen auf

5. Wave Aquarium Sand

Wave-Aquarium-Sand

Der Wave Aquarium Sandist eine natürliche Dekoration für ein Becken. Er ist ungiftig, denn er besteht aus natürlichem, weißem Sand. Damit bietet er zugleich auch Bodenfischen einen idealen Lebensraum, denn er schont ihre empfindlichen Barteln.

Der Sand ist ein guter Speicher für Nährstoffe und sorgt für eine langanhaltende Versorgung der Pflanzen. Damit wachsen diese sehr gut und das beugt einer Belastung durch Algen vor. Darüber hinaus können sich nützliche Bakterien auf ihm ansiedeln, was zu einer guten Wasserqualität beiträgt.

Der weiße Sand sieht nicht nur gut aus. Auf ihm werden Verschmutzungen sofort als dunkle Stellen sichtbar. Das bedeutet, dass er oft und viel gereinigt werden muss. Für diesen Mehraufwand bekommt man jedoch einen günstigen Bodengrund, der einen tollen Anblick liefert.

Vorteile:

  • Super Anblick
  • Hohe Qualität
  • Ungiftig

Nachteile:

  • Weißer Sand bedeutet, dass Verschmutzungen über deutlich zu sehen sind

6. Dennerle Aquarium Bodengrund

Dennerle-Aquarium-Bodengrund

Der Dennerle Aquarium Bodengrundist absolut härtefrei. Darüber hinaus ist er auch wasserneutral, so dass die Fische und Pflanzen nicht gefährdet werden. Damit nicht genug, ist das Material selbst CO2-beständig und damit sehr langlebig. Das macht es super für Süßwasserbecken geeignet.

Der Farbton ist lichtecht und bleibt daher auch bei unterschiedlicher Beleuchtung immer gleich. Die Kanten der Körner sind abgerundet. Damit haben sie keine scharfen Grate, was den Bodengrund zu einem super Lebensraum für Bodenfische macht.

Dieser Bodengrund ist von so guter Qualität, dass man ihn vor dem Einsetzen nicht einmal auswaschen muss. Diese Qualität hat jedoch ihren Preis und dementsprechend befindet er sich auch im etwas teureren Segment des Marktes.

Vorteile:

  • Härtefrei und wasserneutral
  • Langlebig
  • Mit abgerundeten Kanten

Nachteile:

  • Ein wenig teurer

Worauf esbeim Kauf des Aquarium Bodengrunds ankommt

Der Aquarium Bodengrund ist die Lebensgrundlage des Ökosystems, das sich in einem Becken bildet. Auf ihm wachsen die Pflanzen, siedeln sich nützliche Bakterien an und er bietet Bodenfischen einen Lebensraum. Die Pflanzen wiederum bilden zusammen mit allen Fischen im Becken das eigentliche Ökosystem.

Damit der Bodengrund auch tatsächlich den Pflanzen einen Lebensraum bieten kann, muss er genügend Nährstoffe liefern. Dann können sie auf ihm wachsen und ihr Wachstum beugt einem Befall durch Algen vor. Die Nährstoffe darf er jedoch nicht einfach an das Wasser abgeben, sondern an die Wurzeln der Pflanzen.

Darüber hinaus darf er auch nicht anderweitig das Wasser belasten. Das heißt, er muss härtefrei sein. Er sollte keinen Staub enthalten. Auch sollte er frei von ungeliebten Lebewesen, wie zum Beispiel Schnecken, sein.

Neben der Lebensgrundlage, muss er den Pflanzen auch Halt liefern. Diese sind leichter als Wasser und würden ohne diesen Halt einfach aufschwimmen. Das heißt für den Bodengrund, dass er den Wurzeln das Eindringen erlauben und sie dann festhalten muss.

Seine Struktur sollte porös sein, so dass nützliche Bakterien sich leicht darauf ansiedeln können. Diese reinigen das Becken, indem sie die Schmutzstoffe verwerten. Damit entlasten sie den Filter und sorgen mit diesem zusammen für glasklares Wasser und eine fischgerechte Umgebung.

Des Weiteren wirken auch die Bakterien vorbeugend gegen Algen. Damit nicht genug, sollte der Bodengrund wie ein Schwamm wirken und überschüssige Nährstoffe aufnehmen. Indem er diese bindet, entzieht er Algen die Lebensgrundlage. Zugleich kann er die Nährstoffe danach langsam an die Wurzeln der Pflanzen abgeben.

Der Bodengrund besteht aus Körnern. Diese sollten abgerundet sein bzw. keine scharfen Kanten aufweisen. Damit ist es Bodenfischen möglich, darin herumzuwühlen. Vor allem schont er damit ihre empfindlichen Barteln, die sonst abfallen würden.

Am Ende muss er Bodengrund auch noch einen super Anblick liefern. Hier ist jedoch deutlich zwischen weißem und dunklem Bodengrund zu unterscheiden. Weißer Bodengrund bietet selbst einen super Anblick, verschmutzt jedoch schnell und trübt damit die Wirkung. Dunkler Bodengrund wirkt am Anfang weniger interessant, verbirgt jedoch Verschmutzungen weit besser.


Was ist ein Aquarium Bodengrund

Aquarium-Bodengrund

Ein Aquarium Bodengrund ist eine Schicht aus Sand oder sehr feinem Kies. Diese befindet sich direkt auf dem Boden des Aquariums. Damit bildet sie die Grundlage für alles Weitere. Das schließt den Bewuchs mit Pflanzen ebenso ein, wie Kies, Steine oder Ornamente. Diese werden auf dem Bodengrund gesetzt, nicht auf den Boden des Aquariums.


Welche Arten von Aquarium Bodengrund gibt es

Der Aquarium Bodengrund lässt sich nach Sand, sehr feinem Kies und Substraten unterscheiden. Daneben ist eine Unterscheidung nach Qualität möglich. Letztere hat vor allem für die Reinigung vor dem Einsetzen eine Bedeutung.

Bodengrund von hoher Qualität kommt oftmals sauber. Das heißt, er lässt sich entweder direkt einsetzen, ohne dass er die Bewohner des Beckens gefährdet, oder er braucht nur eine leichte Reinigung. Das bedeutet, der Aufwand und das Risiko sind mit ihm gering. Dafür muss man auch etwas tiefer in die Tasche greifen.

Bodengrund von geringerer Qualität kommt oftmals mit Verschmutzungen. Diesen muss man zuerst einmal gründlich und mehrmals reinigen. Das beinhaltet das Ausspülen und das Lagern in Wasser. Im Zweifelsfall muss er sogar abgekocht werden. Dann können die verschiedenen Schmutzstoffe heraustreten, bevor er ins Aquarium gelangt. Das lässt sich daran erkennen, dass beim wiederholten Reinigen am Ende nur noch glasklares Wasser aus dem Bodengrund kommt.

Feiner Kies ist gewöhnlich schwer und bietet den Wurzeln der Pflanzen viel Halt. Damit können sie gut darauf wachsen und schwimmen nicht auf. Auch bietet er viele Möglichkeiten für nützliche Bakterien, sich darauf anzusiedeln. Diese helfen bei der Reinigung des Wassers.

Sand ist sehr gut für Bodenfische. Auch versorgt er Pflanzen sehr gut mit Nährstoffen. Er ist jedoch oftmals auch ein wenig leicht. Das heißt für Pflanzen mit einem starken Auftrieb, dass sie sich daraus lösen und aufschwimmen können. Darüber hinaus bietet heller Sand einen tollen Anblick, doch er zeigt auch Verschmutzungen sehr deutlich.

Substrate sind ebenfalls sehr leicht, so dass sie schnell aufschwimmen. Dafür aber kommen sie mit vielen Nährstoffen, die ein schnelles Wachstum der Pflanzen bewirken. Das ist besonders bei neuen Becken wichtig, denn die Pflanzen verhindern, dass sich Algen ansiedeln können.


Warum ist ein Aquarium Bodengrund überhaupt nötig

Ein Aquarium ist ein abgeschlossenes Ökosystem. Der Stoffwechsel der Fische sorgt für Ausscheidungen, die mit der Zeit das Wasser vergiften. Pflanzen und Bakterien nehmen diese Ausscheidungen auf und verwerten sie. Das heißt, Pflanzen und Fische ergänzen sich. Die Pflanzen ernähren sich von den Giftstoffen und sorgen so für eine gute Wasserqualität, die wiederum von den Fischen gebraucht wird. Die Bakterien unterstützen die Arbeit der Pflanzen noch.

Neben der Säuberung des Wassers, verhindern Pflanzen und Bakterien auch den Befall mit Algen. Das erhält wiederum den Lebensraum für Fische. Während die Fische jedoch im Wasser schwimmen, brauchen Pflanzen einen Grund, auf dem sie wachsen können. Dieser muss sie mit Nährstoffen versorgen und ihnen Halt bieten. Das ist die Aufgabe des Bodengrundes.

Daneben gibt es auch Fischarten, die den Boden direkt benötigen, sogenannte Bodenfische. Sie wühlen sich darin ein und durchstöbern ihn auf der Suche nach Nahrung. Auch diesen Fischen bietet der Bodengrund den nötigen Lebensraum.


Häufig Gestellte Fragen

FAQs

Wie viel Bodengrund brauche ich für mein Aquarium?

Die genaue Menge des benötigten Aquarium Bodengrundes hängt von mehreren Faktoren ab. Der wichtigste davon ist die Größe des Beckens. Daneben muss aber auch der Pflanzenbewuchs und das Vorhandensein anderer Dinge auf dem Boden, wie Kies, bedacht werden. Bei starkem Pflanzenbewuchs wird eine Schicht Bodengrund von mindestens 5 cm gebraucht. Bei weniger starkem Bewuchs und mehr Kies wird nur eine Dicke von 3 cm für den Bodengrund benötigt.

Wie oft muss ich den Aquarium Bodengrund austauschen?

Den Bodengrund braucht man theoretisch nie auszutauschen. Das liegt daran, dass das Becken ein Ökosystem darstellt und der Bodengrund im Grunde genommen nur aus Sand oder feinem Kies besteht. Das heißt, die Nährstoffe kommen aus dem Becken selbst und werden damit im Bodengrund ständig erneuert.

Es kann jedoch geschehen, dass Fehler bei der Pflege den Boden ausgelaugt haben. Auch kann ein Substrat einfach aufgebraucht sein. In diesem Fall lässt sich das daran erkennen, dass die Pflanzen nicht mehr Wachsen. Handelt es sich bei dem Bodengrund um ein Substrat, sollte er ausgetauscht werden. Handelt es sich nicht um ein Substrat, reicht es völlig, ihn gründlich zu reinigen und wiedereinzusetzen. Wenn man dann seine alten Fehler nicht wiederholt, wächst alles wieder prima.

Wie oft muss ich den Aquarium Bodengrund reinigen?

In einem Aquarium ist alle ein bis zwei Wochen ein Wasserwechsel fällig. Im Rahmen dieses Wasserwechsels sollte auch der Bodengrund gereinigt werden. Wenn zwischen den Wechseln eine Verschmutzung anfällt, braucht diese nicht gleich entfernt zu werden. Diese dient nämlich den Pflanzen und Bakterien als Nahrungsgrundlage bzw. als Düngung. Da deren Wachstum erwünscht ist, sollte ihnen auch ihre Nahrungsgrundlage belassen werden.


Fazit

Der Aquarium Bodengrund Test hat gezeigt, dass es einige große Auswahl auf dem Markt gibt. Diese erstreckt sich über verschiedene Arten und viele Produkte, die alle ihre eigenen Vorteile besitzen. Die besten und wichtigsten Vertreter befinden sich in unserem Top 6. Daraus lässt sich der Bodengrund finden, der den eigenen Ansprüchen und den Bedürfnissen des Aquariums am meisten gerecht wird. Alle Vertreter auf der Liste sind von guter Qualität mit einem guten Preis und eignen sich für eine längere Nutzung um Aquarium.